Stadtrat Eisenberg: Toilette auf dem Busplatz kommt

Stadtrat beschließt barrierefreie WC-Anlage am Busplatz – Antrag der Fraktion LINKE/GRÜNE erfolgreich

In der Stadtratssitzung vom 28. August wurde mit großer Mehrheit der Antrag der gemeinsamen Fraktion LINKE/GRÜNE angenommen, am Eisenberger Busplatz eine öffentliche und barrierefreie Unisex-WC-Containeranlage aufzustellen. Damit wird eine deutliche Verbesserung für Reisende, Anwohnerinnen und Anwohner sowie für die Gäste der Stadt geschaffen.

Bis zur geplanten Sanierung des Busplatzes, die sich noch hinzieht, sorgt die Anlage für eine pragmatische Zwischenlösung.

Die Fraktion hatten in ihrem Antrag auf die unzumutbare Situation am Busplatz hingewiesen: Reisende und das Buspersonal hatten bislang keine Möglichkeit, in unmittelbarer Nähe eine öffentliche Toilette aufzusuchen. Der Weg bis zur nächsten öffentlichen Toilette am Markt war für viele, insbesondere ältere Menschen, nicht zumutbar. Immer wieder kam es zudem zu problematischen Situationen, wenn Menschen notgedrungen in der Umgebung des Platzes oder in Geschäften um Hilfe baten.

„Mit diesem Beschluss gewinnen alle: die Menschen, die täglich mit dem Bus unterwegs sind, die Gäste unserer Stadt und die Eisenbergerinnen und Eisenberger selbst. Eine saubere und barrierefreie öffentliche Toilette macht den Busplatz deutlich attraktiver und zeigt, dass wir als Fraktion Verantwortung für unsere Stadt und unsere Gäste übernehmen.“, erklärt Stadträtin Sabine Kallus (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN).

Der Fraktionsvorsitzende Steffen Much (DIE LINKE.), ergänzt: „Dieser Beschluss zeigt, dass Politik auch praktisch wirken kann. Wir reagieren auf einen echten Missstand und schaffen schnell Abhilfe – ein Gewinn für Eisenberg und ein gutes Signal für die Bürgerinnen und Bürger.“

Mit dem Beschluss ist ein wichtiger Schritt für mehr Lebensqualität und Inklusion getan. Die gemeinsame Fraktion LINKE/GRÜNE sieht darin zugleich ein Beispiel dafür, wie konstruktive Zusammenarbeit im Stadtrat zu konkreten Verbesserungen im Alltag führen kann.

Barrierefreiheit