Solidarität mit den Streikenden: Für faire Löhne und starke Bildung!

Am 10. Februar 2026 rufen die Gewerkschaften in Thüringen zu einem Warnstreik für die Landesbeschäftigten nach TV-L auf. Im Mittelpunkt steht die zentrale Streikkundgebung in Jena, an der sich Beschäftigte aus Schulen, Hochschulen, Kitas und weiteren Bildungseinrichtungen beteiligen. Sie fordern: 7 Prozent mehr Gehalt, mindestens 300 Euro, 200 Euro monatlich für Auszubildende und Praktikant:innen sowie bessere Arbeitsbedingungen. Diese Forderungen sind gerechtfertigt – denn gute Bildung braucht gut bezahlte und motivierte Fachkräfte!

Besonders unterstützen wir auch den Streik der Sonderpädagogischen Fachkräfte (SPFin) am 11. Februar 2026 in Potsdam. Gerade im Zuge der verstärkten Inklusion sind diese Fachkräfte unverzichtbar: Sie halten das System am Laufen und ersetzen in Förderzentren teilweise sogar Lehrkräfte. Ihre Arbeit verdient Anerkennung – und zwar nicht nur in Worten, sondern auch in fairen Tarifverträgen.

Die dritte Verhandlungsrunde am 11. und 12. Februar in Potsdam ist entscheidend. Wir stehen an der Seite der Streikenden und fordern die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auf, endlich verbindliche Angebote zu machen. Solidarität bedeutet, gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen und eine starke Bildungslandschaft einzustehen.

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